Die Software

Nun möchte ich kurz vorstellen, welche Aufgaben der Server übernehmen soll und welche Software ich hierzu ins Auge gefasst habe.

Das Grundsystem ist das letzte stable Release von Debian, dass ich ohne Grafikoberfläche installiert habe. Um die verschiedenen Aufgaben sauber zu trennen und bei Bedarf eine Maschine einfach sichern und umziehen zu können, habe ich mich entschieden Xen zu installieren. Dabei ist es auch sehr einfach möglich den Server um weitere virtuelle Maschinen zu erweitern. Neben der Nutzung als Xen-Wirt soll der Host nur die Aufgabe übernehmen, Dateien in einem Backup zu sichern. Dies geschieht mit Dirvish, was via rsync nach verschiedenen Regeln inkrementelle Backups anlegt und diese nach verschiedenen Regeln unterschiedlich lange bereit hält. So kann man zB die Tagessicherung wöchentlich verwerfen und die eine Monatssicherung ein Jahr aufheben usw.

Als erste virtuelle Maschine habe ich dann den Fileserver mit Samba aufgesetzt. Zusätzlich habe ich quotatools installiert, damit ich verschiedenen Usern Beschränkungen einrichten kann. Als zweites Gastsystem habe ich ein OpenVPN Gateway installiert. Dieses bietet die Möglichkeit von außen sicher auf den Fileserver etc. zuzugreifen. Des Weiteren kann man es nutzen um in einem ungeschützen W-Lan o.ä. eine sichere Verbindung zum Internet zu nutzen. Für die Zertifikatstelle ist noch OpenSSL installiert worden.

Demnächst geht es dann weiter mit kleinen Tutorials zur Einrichtung der einzelnen Programme sowie weiterführenden Links.

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