Archive for Oktober, 2008

Akku

Er hält ganz wunderbar lange :-)

Perfekt für in den Vorlesungen.

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75Hz

Endlich hab ich es in der xorg.conf hinbekommen, dass die Monitore mit 75Hz laufen :-)

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Gute Nachricht - Erfahrungsbericht KAS

Im Juni hatte ich mich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) für ein Stipendium beworben. Hierzu war es zunächst nötig von einem Lehrer ein Fachgutachten und von einer weiteren Person ein Persönlichkeitsgutachten anfertigen zu lassen. Des Weiteren musste man einen mehrseitigen, ausformulierten Lebenslauf einreichen und einige kurze Fragen zum Studium etc. beantworten.

Kurz darauf kam dann eine E-Mail, die Unterlagen seien eingetroffen und würden nun bearbeitet. Die Zeit des Wartens begann und endete erst, während meines Praktikas in Berlin. Ich erhielt per Mail eine Einladung zu ersten Auswahltagung für das WS08/09 von 18. bis 20. September. Hierzu musste man einen acht-seitigen Fragebogen ausfüllen, in dem es um alles Mögliche ging. Welchen Sport man gerne betreibt, ob man schon Prosa veröffentlicht hat, welche Eigenschaften man bei seinen Freunden wünscht usw.

Am 18. September ging es dann Richtung Wesseling ins Rheinland. Im Schloss der KAS trafen rund 100 Studenten oder angehende Studenten ein. Alles sehr interessante Menschen mit den man sich wunderbar unterhalten konnte. Kein Wunder - schließlich musste jeder von Ihnen bereits eine Vorleistung bringen um überhaupt für die Auswahltagung ausgewählt zu werden. Am Abend gab es nur ein Abendessen und man konnte sich in lockerer Atmosphäre kennen lernen. Ich traf hier auch zufällig einen weiteren Ex-Liobaner und wir teilten uns ein Hotelzimmer.

Am Freitag ging es dann richtig los. Zunächst mit einer Begrüßung durch Herrn Dr. Müller, welcher die Stipendiaten-Abteilung der KAS leitet. Anschließend erhielten wir eine Stunde Zeit um eine Art Schularbeit zu schreiben. Die erste Frage war, was wir mit Solidarität verbinden und in welchen Parteiprogrammen sie vorkommt. Dann mussten wir Stellung nehmen, was Familienpolitik leisten kann und soll angesichts der niedrigen Geburtenrate, welche Lehren der parlamentarische Rat aus dem 3. Reich und der Weimarer Republik gezogen hat und was wir mit dem Namen Helmut James Graf von Moltke verbinden. Danach kamen zwei Fragen die stichpunktartig zu beantworten waren. Zunächst weshalb folgende Namen aktuell in den Schlagzeilen sind (Sarah Palin, Friedbert Pflüger, Ferdinand Piech) und dann, welche historischen Entwicklungen wir mit Kyffhäuser, Schloss Versailles und Schloss Herrenchiemsee verbinden.

Ich habe danach niemand gefunden, der alle Fragen vollkommen richtig beantworten konnte. Das hat beruhigt, aber irgendwie wurden auch allen erstmal die Illusionen genommen. Nach dem Mittagessen ging es dann mit einer Klausur weiter. Wir mussten eine Erörterung schreiben und konnten uns dazu eines von fünf Themen aussuchen. Zu jedem Thema gab es je zwei Leitfragen und wir sollten natürlich weitere Aspekte einfließen lassen. Ich wählte das Thema Georgienkrieg, wobei die Leitfragen waren, inwiefern territoriale Integrität und Selbstbestimmungsrecht der Völker miteinander vereinbar sind. Zudem welche Lehren die EU und die NATO aus der Krise ziehen sollen in bezug auf die Osterweiterung. Weitere Themen waren die SPD-Krise (Becks Rücktritt), die Finanzkrise, der Bankenfusion (Deutsche Bank/Postbank) und der Film “Der Baader Meinhof Komplex”.

Ich hatte das Gefühl, dass meine Erörterung richtig gut war. Abends gab es dann eine Gruppendiskussion. Hier konnte man wieder aus drei Themen auswählen mit je zwei Leitfragen. Wir wählten das Thema Bahnprivatisierung unter dem Schwerpunkt Bedienzuschlag. Die weiteren Themen zur SPD-Krise und zur Aussage des lichtensteiner Fürstens “er hoffe das 4. Reich zu überleben” haben wir anschließend noch kurz gestriffen. Insgesamt war es eine nette Atmosphäre. Dabei saßen zwei Altstipendiaten und ein Uni-Professor. Diese haben auch unseren Test und die Klausur bewertet, sowie unseren Lebenslauf etc. gelesen. Die Gruppen waren eingeteilt nach Fachrichtungen. Ich war in eine Naturwissenschaftlergruppe gekommen. Einige waren bei der Diskussion etwas zurückhaltender. Ich habe gelegentlich darauf hingewiesen, dass wir vom Thema abkommen. Insgesamt hatten die meisten nicht sehr viel Ahnung von den Themen, weswegen die Diskussion sehr oberflächlich war, wobei ich denke, dass wir einige interessante Aspekte in Bezug auf die Bahnreform und den Ärger darum herausfinden konnten. Ich denke es hat sich niemand negativ hervorgetan und wir hatten alle eine Chance unsere Meinung zu vertreten.

Am Samstag ging es dann zum Einzelgespräch. Jeder 30 Minuten vor den drei Personen, welche auch bei der Gruppendiskussion dabei waren. Ich wurde direkt gefragt, wieso ich in meinem Lebenslauf schreibe, dass ich Verantwortung übernehmen wolle, das wolle heute jeder und niemand mehr richtig arbeiten. Und wieso überhaupt Wirtschaftsinformatik studieren, Informatik pur wäre doch viel besser mit Nebenfach Wirtschaft. Welche Firmen Wirtschaftsinformatiker anstellen, was ich damit mal machen will etc. Der eine Altstipendiat arbeitet bei einer Firma die Computersysteme für Autos herstellt, daher sollte ich sagen wie sich seine Arbeit von der eines Wirtschaftsinformatikers unterscheidet. Dann kam natürlich die obligatorische Frage wieso ausgerechnet nur KAS, ich hätte ja katholische Jugendarbeit gemacht, da wäre doch auch das Cusanus-Werk gut, oder wieso nicht die Friedrich-Ebert-Stiftung. Weitere Fragen waren ob ich Bischof Immanuel Kettlerer kenne oder Maximilian Kolbe. Ob ich den neuen oder alten Bischof von Limburg besser finde, das war ganz gut, da ich Bischof Kamphaus kenne. Welche Person ich ihnen als gutes Vorbild nennen könnte. Ob ich auch bei einem SPD Abgeordneten ein Praktikum gemacht hätte und weshalb ich damit gerechnet hätte, dass der  Georgienkrieg als Klausurthema drann kommt. Das hat mich in der Annahme bestätigt mein Aufsatz sei gut (ich hatte während des Praktikas im Bundestag mit vielen Politikern und Fraktionsreferenten über das Thema diskutiert). Insgesamt eine Vielzahl an Fragen wobei ich nicht auf alle eine Antwort hatte. Insgesamt fand ich lief das Gespräch ganz gut, da ich mich nicht habe aus der Ruhe bringen lassen. Viele kamen relativ zerstört aus den Einzelgesprächen und die Fragen waren ganz verschieden.

Zum Abschluss wurde uns mitgeteilt, dass wir in 3-4 Wochen Antwort erhalten würden, gestern kam nach fast genau vier Wochen die positive Rückmeldung, ich bin angenommen.

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Neuer PC

Vor nun fast zwei Wochen habe ich zusammen mit Chris einen neuen Rechner aufgebaut. Ziel war, dass er weniger Strom verbraucht und sehr leise sein muss. Außerdem sollte ein Raid1 laufen, auf dem dem ein Dualboot Windows und Linux installiert werden. Die ersten beiden Ziele waren schnell erreicht. Man hört den PC so gut wie gar nicht und er ist trotzdem sehr kühl. Auch der Stromverbrauch ist stark gesunken. Im normalen Betrieb liegt er bei 65W bei Volllast 100W. Also nur noch etwa halb so viel wie das alte System. Das letzte Ziel war nicht so leicht. Unter Linux kann man einfach ein Softwareraid installieren, unter Windows laufen die FakeRaidController der Mainboards gut. Die saubere Lösung brachte schlussendlich nur ein Hardware Raid Controller. Noch etwas Arbeit machte die Einrichtung des Dualscreen Modus unter Linux, aber nun läuft das System super.

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Uni geht los

So nun gehts langsam los mit der Uni. Nach dem Mathevorkurs letzte Woche, ist diese Woche nun die OWO (Orientierungswoche). Da ich noch einen Wasserrohrbruch zu Hause hatte und erkältet war, habe ich den ersten Tag gestern ausfallen lassen. Heute konnte ich zu einer netten Gruppe mit zwei freundlichen Tutoren stoßen, in der wir bereits einiges gezeigt bekommen haben. Wir hatten auch die Möglichkeit wahrgenommen, mit einem Professor ein Gespräch zu führen, dass sehr locker und interessant war. Des Weiteren haben wir gelernt wie wir unseren Stundenplan zusammenstellen können. So wie es bisher aussieht, ist das ganz gut. Nun bin ich auf die weitere OWO und die Party gespannt. :-)

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Endlich!

Johannes und ich haben nun endlich eine passende WG-Wohnung gefunden. Sie liegt sehr zentral zwischen TU Stadtmitte und Lichtwiese. Dadurch können wir beides super bequem erreichen. Es ist eine Dachgeschosswohnung in super Zustand. Wir werden wohl nicht viel renovieren müssen und haben fast gleichgroße Zimmer. Wenn wir einziehen werde ich ein paar Bilder online stellen.

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